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By Jörg Königstorfer, Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein

ISBN-10: 3834912409

ISBN-13: 9783834912404

Jörg Königstorfer betrachtet den Entscheidungsprozess für bzw. gegen technologische Innovationen am Beispiel mobiler Internetdienste. Er entwickelt Lösungsansätze für die drei Hauptprobleme der Akzeptanzforschung: Die Beachtung von Emotionen im Entscheidungsprozess, die Berücksichtigung des Pro-Veränderungsbias und die Zuschreibung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen bei der Adoption von Innovationen.

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Das Modell besagt, dass sich beispielsweise eine hohe Schwierigkeit einer bestimmten Aufgabe, unzureichende Hilfestellungen bei der Nutzung von Technologien und mangelnde Fähigkeiten der Anwender negativ auf den Fit zwischen Technologie und Anwender auswirken. Die „Unified Theory of Acceptance and Use of Technology“ (UTAUT) wurde aus einem empirischen Vergleich der acht meist herangezogenen Akzeptanzmodelle entwickelt (vgl. Venkatesh et al. 2003). Die erwartete Leistung, der erwartete Aufwand, soziale Einflüsse und unterstützende Bedingungen werden als direkte Determinanten der Nutzungsabsicht bzw.

22 II Theoretische Grundlagen zu Nutzungsentscheidungsprozessen se 3 spiegelt die Entscheidung wider, es erfolgt entweder eine Adoption oder eine Ablehnung einer Innovation. Die Implementierungsphase bezieht sich auf die Situation, in der ein Individuum die zuvor erworbene Innovation nutzt. Die letzte Phase ist die Bestätigungsphase, in der eine Suche nach der Verstärkung der Entscheidung bzw. 13 Moore und Benbasat (1991) und Agarwal und Prasad (1997) entwickelten jeweils ein Modell zur Akzeptanz von technologischen Innovationen auf Grundlage der Diffusionstheorie, indem sie die aus der Überzeugungsphase des Fünf-Phasen-Modells stammenden wahrgenommenen Charakteristika als Akzeptanzdeterminanten von technologischen Innovationen festlegen.

Dem Großteil dieser Ansätze ist positiv anzumerken, dass hedonistische Aspekte Berücksichtigung finden, jedoch wird der prozessuale Charakter der Nutzungsentscheidungen von Konsumenten in diesen Modellen nicht ausreichend abgebildet. E. beispielsweise nur dann valide Ergebnisse für künftige Nutzungsentscheidungen, wenn sich Individuen in der Bewertungsphase einer technologischen Innovation befinden und diese bereits nach einem Kontakt in ihr „relevant set“ aufgenommen haben. Nichtsdestotrotz greifen folgende Autoren auf den Ansatz des wahrgenommenen Wertes in empirischen Studien zu Nutzungsentscheidungen von mobilen Internetdiensten zurück: 25 ƒ Turel, Serenko und Bontis (2007) und van der Heijden, Ogertschnig und van der Gaast (2005) zur Akzeptanz von SMS ƒ Turel und Serenko (2006) zur Akzeptanz von Diensten auf Handys (überwiegend SMS) ƒ Laukkanen und Lauronen (2005) und Kleijnen, de Ruyter und Wetzels (2007) zur Akzeptanz von mobilen Bankservices ƒ Pura (2005) zur Akzeptanz von mobilen Suchdiensten ƒ Park (2006), Pura (2007) und Kim, Chan und Gupta (2007) zur Akzeptanz des mobilen Internets ƒ Dickinger (2007) zur Akzeptanz eines mobilen Parkservices ƒ Pura und Brush (2005) zur Akzeptanz von Diensten, die von den Autoren als Entertainment- und Infotainmentservices bezeichnet werden Das Kernstück des Dynamischen Akzeptanz- und Wirkungsmodells von Wohlfahrt (2004) ist der Prozess der Akzeptanzbildung, welcher auf dem Drei-Phasen-Modell der Entstehung von Einstellungen (vgl.

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by Paul
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